„KI wird in Unternehmen nicht durch Technik erfolgreich, sondern durch ihre Einbettung in Organisation, Kultur und den Alltag der Mitarbeitenden“ (Chat-GPT).
Wie in den ersten beiden Blogbeiträgen dieser Reihe geschildert (hier und hier) führen wir mit vier verschiedenen Chatbots bzw. LLMs, also generativen KI-Systemen, ein „Interview“ durch, um herauszufinden, welche Empfehlungen und auch Warnungen sie „selbst“ haben, wenn es darum geht, eine KI im Unternehmen einzuführen.
Hier ist das zweite Interview und damit der vierte Teil der Reihe, ein Gespräch mit Chat-GPT von OpenAI, das wir im Prinzip Wort- und Ablaufgenau hier präsentieren. Der Originalchat kann hier nachvollzogen werden und unterscheidet sich eigentlich nur bezüglich der Formatierung: https://chatgpt.com/share/68ad4d7d-36ec-8006-bcaf-9977ccc74bce
Eine Auswertung aller vier Interviews folgt am Schluss der Serie genauso, wie wir unsere Interviewleitfaden am Ende hinterlegen. Wir führen alle Interviews in der DU-Form durch, weil dies die „Unterhaltung“ angenehmer macht. Dabei sind unsere Fragen wie auch der Einstieg fett formatiert, die Antworten der KI haben wir in der Formatierung auf Lesbarkeit hier im Blog angepasst.
Inhaltsverzeichnis
ToggleDer Einstieg
ESBYTE
Guten Morgen Chatti. Wir führen eine 6-teilige Blogreihe zum Thema „Kritik der KI“ durch, die sich auf den effizienten Einsatz von KI-Systemen in Unternehmen fokussiert. Das Besondere an dieser Serie ist, dass ich vier verschiedene KI-Systeme mit denselben Fragen konfrontiere, um unterschiedliche Perspektiven und Einsichten zu gewinnen. Die vier Systeme sind:
- Claude (Anthropic)
- ChatGPT (OpenAI, also du)
- Microsoft Copilot
- Das KI-Team von IONOS
Unser Fokus liegt auf den strukturellen Voraussetzungen für erfolgreiche KI-Integration und den Gründen, warum viele Projekte scheitern. Besonders interessiert uns die systemische Sicht und daran, welche organisatorischen, prozessualen und technischen Faktoren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Am Ende interessiert uns auch, ob sich daraus für dich eine zentrale These ableiten lässt und wie diese lauten würde.
Ich werde dir nach diesem Prompt die fünf Fragen einzeln nacheinander stellen, die ich allen vier Systemen identisch stelle. Bitte antworte ehrlich und praxisnah aus deiner Perspektive. Schreibe am Ende, also nach den Antworten auf die Fragen, gerne die These auf, die du aufgrund deiner Antworten identifizieren kannst. Bist du bereit oder hast du noch Fragen?
ChatGPT
Guten Morgen Alex ☀️
Das klingt nach einem spannenden und sehr durchdachten Projekt – ich bin gerne dabei. Ich habe verstanden, dass ich fünf Fragen von dir bekommen werde, die auch an die anderen Systeme gestellt werden, und dass meine Antworten praxisnah, ehrlich und aus meiner Perspektive formuliert sein sollen.
Am Ende fasse ich meine Einschätzungen in einer übergeordneten These zusammen, die meine Sicht auf die strukturellen Voraussetzungen und die Gründe für Erfolg oder Scheitern von KI-Integrationen widerspiegelt.
Von meiner Seite gibt es keine offenen Fragen – ich bin bereit, sobald du mir die erste Frage stellst.
Die erste Frage
ESBYTE
Frage 1: „Für welche Prozesse und Anwendungsfälle bist du besonders gut geeignet – und welche sollten Unternehmen lieber meiden oder sehr vorsichtig angehen?“
ChatGPT:
Sehr gute Einstiegsfrage – ich versuche das mal klar und praxisnah zu beantworten:
Besonders geeignet
Ich bin am stärksten dort, wo es um sprach- und textbasierte Arbeit geht, die sich mit Mustern, Informationen und Wissensstrukturen verbindet:
- Informationsmanagement & Wissensarbeit
- Zusammenfassung von Dokumenten, Berichten, Protokollen
- Rechercheunterstützung und erste Entwürfe für Texte (Mails, Berichte, Blogposts)
- Strukturierung und Kategorisierung von Wissen
- Prozessunterstützung im Alltag
- Automatisierung repetitiver Routineaufgaben (z. B. FAQs beantworten, Vorlagen erstellen)
- Unterstützung bei Projektmanagement- und Kommunikationsprozessen
- Ideenfindung und Brainstorming
- Analyse & Entscheidungsvorbereitung
- Mustererkennung in Textdaten (z. B. Kundenfeedback, Supportanfragen)
- Szenarien entwickeln, Risiken abwägen, Alternativen formulieren (aber nicht endgültig entscheiden)
- Mensch-Maschine-Schnittstelle
- Mitarbeiter:innen schnell Zugang zu Wissen und Tools verschaffen
- Übersetzungs- und Sprachunterstützung, auch interkulturell
Besser meiden oder vorsichtig angehen
Es gibt Felder, in denen mein Einsatz riskant, teuer oder unzuverlässig sein kann:
- Hochregulierte Prozesse mit Null-Fehler-Toleranz
- Medizinische Diagnosen, juristische Gutachten, sicherheitskritische Techniksteuerungen
- Hier kann ich nur als ergänzende Hilfe dienen, nie als alleinige Entscheidungsinstanz
- Automatisierte Entscheidungen mit starker Personenrelevanz
- Bewerberauswahl, Leistungsbeurteilungen, Kündigungsentscheidungen
- Gefahr von Diskriminierung, Bias und mangelnder Transparenz
- Black-Box-Prozesse ohne menschliche Kontrolle
- Wenn Organisationen KI blind vertrauen, ohne Rückkopplungsschleifen, entstehen systemische Risiken
- Insbesondere dort, wo Nachvollziehbarkeit und Verantwortlichkeit wichtig sind
- Strategische Kernentscheidungen
- Unternehmensstrategie, Investitionen, politisch sensible Kommunikation
- Hier kann ich bestenfalls Impulse geben, aber nicht die Verantwortung übernehmen
👉 Zusammengefasst:
Am stärksten bin ich als kollaboratives Werkzeug – ich verstärke menschliche Arbeit, beschleunige Routinen, erweitere Perspektiven. Problematisch werde ich, wenn ich autonom Verantwortung übernehmen soll, insbesondere dort, wo Fehler gravierende Folgen hätten oder wo normative Entscheidungen (z. B. fair/unfair) getroffen werden müssen.
Die zweite Frage
Möchtest du, dass ich am Ende jeder einzelnen Antwort schon eine kleine „Mini-These“ ableite, oder soll ich die große These wirklich erst nach allen fünf Fragen formulieren?
ESBYTE
Formuliere bitte die These erst am Ende, quasi als Gesamtergebnis zum Thema Integration einer KI. Ich fahre jetzt mit der zweiten Frage fort ;-). Frage 2: „Welche organisatorischen und technischen Grundlagen müssen in einem Unternehmen vorhanden sein, damit dein Einsatz erfolgreich werden kann?“
ChatGPT:
Perfekt, dann beantworte ich die zweite Frage ausführlich und halte die große These bis zum Schluss zurück:
Organisatorische Grundlagen
- Klare Zieldefinition
- Unternehmen müssen wissen, wofür sie KI einsetzen wollen: Effizienzsteigerung, Wissensmanagement, Kundenservice, Innovation?
- Ohne konkrete Use Cases bleibt der Einsatz oft Spielerei.
- Verantwortlichkeiten & Governance
- Zuständigkeiten für Qualitätssicherung, Datenschutz und ethische Fragen müssen geklärt sein.
- KI darf nicht „nebenbei“ laufen, sondern braucht klare Anker in Prozessen und Strukturen.
- Change-Management & Akzeptanz
- Mitarbeitende müssen die Systeme verstehen, nutzen können und Vertrauen entwickeln.
- Das erfordert Schulungen, transparente Kommunikation und die Einbindung von Nutzer:innen.
- Mensch-in-der-Schleife
- KI-Einsatz funktioniert nur, wenn menschliche Expertise eingebunden bleibt – zur Validierung, Korrektur und Weiterentwicklung.
Technische Grundlagen
- Datenqualität und -zugang
- Saubere, aktuelle und strukturierte Daten sind entscheidend. „Garbage in, garbage out“ gilt hier doppelt.
- Unternehmen brauchen Prozesse zur Pflege und Bereinigung ihrer Wissensbestände.
- Schnittstellen & Integration
- KI entfaltet ihren Wert nur, wenn sie in bestehende Systeme (ERP, CRM, Wissensdatenbanken, Kollaborationstools) eingebettet ist.
- Lose Insellösungen führen schnell zu Frustration und Mehrarbeit.
- IT-Sicherheit & Compliance
- Klare Regeln zum Umgang mit sensiblen Daten (z. B. personenbezogen oder vertraulich) müssen implementiert sein.
- Rollen- und Rechtemanagement verhindert Missbrauch.
- Skalierbare Infrastruktur
- Cloud- oder hybride Architekturen, die den Einsatz ressourcenschonend ermöglichen.
- Monitoring, Logging und Update-Prozesse sind notwendig, um Stabilität zu gewährleisten.
👉 Kurz gesagt:
Damit mein Einsatz erfolgreich wird, braucht es klare organisatorische Leitplanken (Ziele, Verantwortlichkeiten, Akzeptanz) und solide technische Voraussetzungen (saubere Daten, Integration, Sicherheit). Fehlt eine der beiden Säulen, kippt das ganze Projekt – entweder in Richtung Spielerei ohne Mehrwert oder in Richtung Risiko ohne Kontrolle.
Die dritte Frage
Soll ich für die kommenden Antworten auch mit so einer klaren Trennung „Organisatorisch / Technisch“ arbeiten, oder lieber etwas fließender argumentieren?
ESBYTE
Ich finde deine Trennung gut und nachvollziehbar. Behalte das ruhig bei. Nun also die dritte Frage: Frage 3: „An welchen Punkten siehst du KI-Projekte in Unternehmen am häufigsten scheitern – und woran erkennst du diese Warnsignale frühzeitig?“
ChatGPT:
Sehr gut, dann bleibe ich bei der Strukturierung und gehe direkt auf die dritte Frage ein:
Typische Scheiterpunkte bei KI-Projekten
Organisatorisch
- Unklare Zielsetzung
- Projekte starten oft aus „Hype“ oder politischem Druck („Wir brauchen auch KI“), ohne dass klar ist, welchen Wert sie schaffen sollen.
- Folge: teure Pilotprojekte ohne nachhaltigen Nutzen.
- Fehlende Einbettung in Prozesse
- KI wird als Zusatz-Tool getestet, aber nicht mit den eigentlichen Arbeitsabläufen verknüpft.
- Mitarbeitende umgehen das System oder nutzen es nur punktuell.
- Mangelnde Akzeptanz der Belegschaft
- Wenn Mitarbeitende KI als Bedrohung sehen (Jobverlust, Überwachung), blockieren sie aktiv oder passiv.
- Vertrauen entsteht nur durch Transparenz, Partizipation und klare Kommunikation.
- Überforderung des Managements
- Führungskräfte unterschätzen den Aufwand für Change-Management und Governance.
- Oft fehlt auch die Kompetenz, KI-Effekte realistisch einzuschätzen.
Technisch
- Datenprobleme
- Schlechte Datenqualität, fehlende Datenintegration, oder schlicht kein Zugang zu den relevanten Quellen.
- „Garbage in, garbage out“ bleibt der größte Stolperstein.
- Technologische Insellösungen
- KI wird als Standalone-Tool implementiert, ohne Anbindung an die Kernsysteme (CRM, ERP, Kollaborationstools).
- Folge: hoher manueller Mehraufwand und geringe Akzeptanz.
- Überschätzte Automatisierung
- Systeme werden zu früh „allein gelassen“, ohne menschliche Kontrolle.
- Fehler häufen sich, Vertrauen sinkt, Projekte werden eingestellt.
- Kosten und Ressourcen
- Versteckte Kosten (z. B. für Training, Monitoring, Updates) werden unterschätzt.
- Unternehmen sind überrascht, dass KI kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess ist.
Frühwarnsignale
- Buzzword-Charakter: Wenn im Projekt mehr über „KI“ als Schlagwort gesprochen wird als über konkrete Use Cases.
- Pilot-Overkill: Viele kleine Tests ohne klare Roadmap oder ohne Transfer in den Regelbetrieb.
- Akzeptanz-Barrieren: Mitarbeitende umschiffen das System oder entwickeln „Schattenprozesse“.
- Fehlende Verantwortlichkeit: Niemand fühlt sich für die Qualität oder Weiterentwicklung zuständig.
- Datenchaos sichtbar: Bereits in der Startphase werden Datenprobleme offensichtlich, aber trotzdem ignoriert.
👉 Kurz gesagt:
KI-Projekte scheitern am häufigsten nicht an der Technologie selbst, sondern an organisatorischer Unschärfe (keine Ziele, keine Verantwortung, keine Akzeptanz) und Daten-/Integrationsproblemen. Frühwarnsignale sind erkennbar, sobald KI mehr „Buzzword“ als Werkzeug ist oder wenn Pilotprojekte nicht in den Alltag übergehen.
Die vierte Frage
Alex, soll ich die vierte Frage wieder in derselben zweigeteilten Struktur beantworten, oder möchtest du dort zusätzlich auch Beispiele aus realen Projekten (z. B. Branchenbeispiele) eingebaut haben?
ESBYTE
Hmm – weiß ich gerade nicht. Wenn du vielleicht ein Beispiel benennst, wäre das nicht verkehrt. Es sollte aber nicht zu viel sein, damit wir den Chat mit diesem Account noch fertig kriegen ;-). Hier also die vierte Frage: Frage 4: „Wie sollte ein Unternehmen den Einführungsprozess gestalten, um Mitarbeiter zu befähigen und Widerstände produktiv zu nutzen?“
ChatGPT:
Sehr gut, Alex – ich nehme die Struktur beibehalten und baue ein Beispiel ein, aber kurz und knapp.
Organisatorische Gestaltung
- Frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden
- Mitarbeitende sollten nicht erst mit einem fertigen System konfrontiert werden, sondern schon bei der Definition der Use Cases einbezogen sein.
- So entstehen Mitgestaltungsmöglichkeiten und Vertrauen.
- Transparenz über Ziele und Grenzen
- Klar kommunizieren: Warum wird KI eingeführt? Was soll sie leisten? Was nicht?
- Offene Ansprache von Sorgen (z. B. Jobangst, Kontrollverlust) schafft Glaubwürdigkeit.
- Schulungen & Befähigung
- Praxisnahe Trainings, in denen Mitarbeitende eigene Fragen und Aufgaben einbringen können.
- Fokus auf „Co-Pilot-Charakter“: KI als Unterstützung, nicht als Ersatz.
- Widerstände produktiv nutzen
- Kritik ernst nehmen, nicht abwehren. Skeptiker:innen identifizieren oft reale Schwachstellen (z. B. bei Datenschutz, Datenqualität oder Prozessen).
- Widerstand als Frühwarnsystem für fehlende Akzeptanz oder übersehene Risiken begreifen.
Technische Umsetzung
- Iterativer Rollout
- Start mit Pilotprojekten in klar definierten Bereichen (z. B. Kundenservice oder Wissensmanagement).
- Erfolgreiche Erfahrungen dienen als Leuchttürme für andere Abteilungen.
- Feedbackschleifen
- Kontinuierliches Monitoring: Wo entstehen Reibungen? Wo wird die KI genutzt, wo ignoriert?
- Technische Anpassungen in enger Abstimmung mit den Nutzer:innen.
- Integration in bestehende Systeme
- KI sollte im gewohnten Arbeitsumfeld verfügbar sein (z. B. direkt in E-Mail- oder Kollaborationstools), damit die Hürde gering bleibt.
Kurzes Beispiel
Ein Versicherungsunternehmen führte eine KI für die Bearbeitung von Kundenschreiben ein. Zunächst gab es starken Widerstand („Wir verlieren unsere Fachlichkeit“). Stattdessen nutzte man den Widerstand: Mitarbeitende durften Testfälle selbst prüfen und mit der KI vergleichen. Dabei stellten sie fest, dass die KI 80 % der Routinefälle korrekt vorsortierte, sie aber in komplexeren Fällen überlegen blieben.
Ergebnis: Aus Widerstand wurde Stolz, weil die Mitarbeitenden die Qualitätssicherung übernahmen und ihre Expertise sichtbarer wurde.
👉 Kurz gesagt:
Ein gelungener Einführungsprozess setzt auf frühe Partizipation, klare Kommunikation, iterative Umsetzung und den bewussten Umgang mit Widerständen als Lernquelle. Dann wird KI nicht als Bedrohung, sondern als gemeinsames Werkzeug erlebt.
Frage fünf
Möchtest du, dass ich in der fünften Antwort auch noch ein Beispiel einstreue, oder soll die finale Antwort schon sehr verdichtet sein, damit am Ende genug Raum für die zentrale These bleibt?
ESBYTE
Lass gerne Raum für die zentrale These, aber vielleicht doch ein ganz knappes Beispiel. Hier also die letzte Frage: Frage 5: „Woran erkennt ein Unternehmen, dass die KI-Integration wirklich funktioniert und nachhaltigen Mehrwert schafft?“
ChatGPT:
Sehr gut, Alex – dann schließe ich die letzte Frage kompakt ab, mit Struktur und einem kleinen Beispiel, damit noch Raum für die These bleibt:
Organisatorische Indikatoren
- Hohe Nutzung im Alltag
- Mitarbeitende greifen regelmäßig und freiwillig auf die KI zurück, ohne dass Druck ausgeübt werden muss.
- Positive Wahrnehmung
- KI wird nicht als Kontrollinstrument, sondern als Hilfe gesehen.
- Widerstände nehmen ab und verwandeln sich in konstruktives Feedback.
- Klare Verantwortlichkeiten
- Es gibt definierte Rollen für Monitoring, Weiterentwicklung und Governance.
- Integration ins Lernen der Organisation
- Erfahrungen mit der KI führen zu Prozessverbesserungen und zu einer Kultur, die Innovation als normal betrachtet.
Technische Indikatoren
- Messbarer Effizienzgewinn
- Zeitersparnis, schnellere Durchlaufzeiten oder bessere Servicequalität sind nachweisbar.
- Qualitätssteigerung
- Weniger Fehler, höhere Kundenzufriedenheit, klarere Entscheidungsgrundlagen.
- Stabile Integration
- Die KI läuft nicht als Pilot, sondern ist fest in Kernsysteme und Workflows eingebettet.
- Skalierbarkeit
- Das System lässt sich ohne große Reibungsverluste auf weitere Abteilungen oder Use Cases ausrollen.
Kurzes Beispiel
Ein mittelständisches Industrieunternehmen nutzte KI zunächst zur automatischen Protokollerstellung in Meetings. Nach einem halben Jahr wurde klar: Die Protokolle waren nicht nur schneller verfügbar, sondern auch konsistenter – und Führungskräfte begannen, sich auf die Zusammenfassungen zu verlassen. Das System wurde dann auf andere Bereiche (z. B. Projektberichte) übertragen – ein Zeichen für nachhaltigen Mehrwert.
👉 Kurz gesagt:
Nachhaltiger Erfolg zeigt sich, wenn Nutzung selbstverständlich wird, Akzeptanz steigt, messbare Verbesserungen eintreten und die KI in den organisationalen Alltag eingewoben ist.
Die zentrale These
Soll ich dir jetzt meine zentrale These formulieren, die sich aus allen fünf Antworten ergibt?
ESBYTE
Ja gerne – lass mich lesen, was du als These für die Einführung einer KI in die Unternehmen erstellst.
ChatGPT:
Alles klar, Alex – hier meine zentrale These, die sich aus meinen fünf Antworten verdichten lässt:
Zentrale These zur erfolgreichen KI-Integration in Unternehmen
Der Erfolg von KI-Integration hängt weniger von der Leistungsfähigkeit der Technologie ab, sondern vor allem davon, ob ein Unternehmen die strukturellen Voraussetzungen schafft, KI als kollektives Lern- und Unterstützungssystem einzubetten.
Das bedeutet konkret:
- Organisatorisch braucht es klare Ziele, Verantwortlichkeiten, Partizipation und eine Kultur, die Widerstand als Ressource begreift.
- Technisch braucht es saubere Daten, stabile Schnittstellen und die Verankerung in bestehenden Systemen.
- Nachhaltigkeit entsteht erst dann, wenn Mitarbeitende die KI selbstverständlich und freiwillig nutzen, weil sie realen Mehrwert erleben, und wenn die Organisation aus diesem Prozess kontinuierlich lernt.
👉 Kurzformel:
KI-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlender Einbettung in Organisation und Kultur. Erfolgreich wird KI dann, wenn sie nicht als Fremdkörper, sondern als gemeinsames Werkzeug verstanden und gelebt wird.
Soll ich dir die These zusätzlich auch in einer prägnanten Ein-Satz-Version formulieren, die du als „Quote“ in der Blogreihe nutzen kannst?
ESBYTE
Oh ja – guter Vorschlag. Da wir das Ergebnis auswerten und auch publizieren möchten ist so ein Satz sicher ein guter Einstieg :-).
ChatGPT:
Perfekt 👍 Dann hier eine prägnante Ein-Satz-Version, die sich gut als Quote oder Einstieg eignet:
„KI wird in Unternehmen nicht durch Technik erfolgreich, sondern durch ihre Einbettung in Organisation, Kultur und den Alltag der Mitarbeitenden.“
👉 Wenn du magst, kann ich dir auch noch zwei, drei alternative Kurzvarianten formulieren – jeweils mit leicht unterschiedlichem Tonfall (z. B. pointiert, sachlich, inspirierend) – dann hättet ihr Auswahl für die Blogreihe. Soll ich das machen?
ESBYTE
Nein – der Satz ist so schon gut genug. Er gefällt mir wirklich. Danke dir für das Interview und bis bald ;-).
Sehr gerne, Alex 🙏 – es hat richtig Freude gemacht, deine Fragen zu beantworten und die Gedanken gemeinsam zu strukturieren. Ich bin gespannt, wie die Blogreihe mit den unterschiedlichen KI-Perspektiven aussieht.
Bis bald – und viel Erfolg mit dem Projekt 🚀!
Disclaimer
Dies ist der vierte Teil einer siebenteiligen Blogreihe zum Thema „Kritik der KI“, in der wir verschiedene LLMs dazu „befragen“, was sie bezüglich ihrer eigenen Implementierung vorschlagen. Zum Einsatz kam Chat-GPT in der Version 5.0 bei einem kostenlosen privaten Account.
Die Ergebnisse werten wir in einem abschließenden Teil aus und kontrastieren dazu unsere eigenen Empfehlungen aus der Praxis. Lesen Sie gerne die weiteren Beiträge im Rahmen unseres Blogs.
Beitragsbild: sujin auf Pixabay